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So vermeidest Du Haarausfall durch Sonnenbrand

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Am Strand relaxen, mit einem kühlen Hugo auf der Terrasse sitzen, die Füße im kühlen Nass baumeln lassen - die Sommerzeit lässt viele von uns entspannen. Das liegt nicht zuletzt an den hohen Temperaturen, die unserem Körper zu schaffen machen und uns von anstrengenden körperlichen Aktivitäten zurück hält.

Dass wir diese Zeit nicht allzu unbeschwert genießen können, ist uns allen bewusst. Denn die deutlich erhöhte Sonneneinstrahlung bringt auch Risiken wie Sonnenbrand mit sich. Warum es überhaupt zu vermehrtem Haarausfall im Sommer kommen kann, werden wir in diesem Beitrag erklären. 

So ist unsere Kopfhaut gebaut

Haut-Sonnenbrand

Unsere Haut ist unser größtes Organ. Sie ist im Grunde am ganzen Körper gleich aufgebaut. Je nach Körperstelle unterscheidet sie sich aber in der Dicke und Strapazierfähigkeit.

Aufgrund unserer genetischen Veranlagung werden wir laut dem Bundesamt für Strahlenschutz in sechs unterschiedlichen Hauttypen eingeteilt. Diese Hauttypen besitzen ganz verschieden starke Empfindlichkeiten auf die Sonneneinstrahlung.

Während sehr helle, fast durchsichtige Haut (Typ 1) zu einer sehr schnellen Hautverbrennung durch die Sonne neigt, kommt die sehr dunkle Haut (Typ 6) deutlich länger ohne einen künstlichen Sonnenschutz aus.

Das bedeutet aber nicht, dass es beim Typ 4 nicht zur Verbrennung der Haut kommt. Sie wird aber erst später einsetzen, als bei helleren Hauttypen. Gerade in der heißen Jahreszeit steigt das Risiko, einen Sonnenbrand zu bekommen.

Unsere Haut besteht aus drei Hautschichten, der Unterhaut (Subkutis), Lederhaut (Dermis) und Oberhaut (Epidermis). Diese Hautschichten sind entsprechend der Hauttypen unterschiedlich dick ausgebildet und ebenso stark ist unsere natürliche Sonnenschutzbarriere.

Die Epidermis

... besteht ganzflächig aus schuppigen Zellen, welche in den unteren Hautschichten entstehen und mit wachsendem Alter der Zellen an die Oberfläche treten und dort verhornen und sich lockern. Auf diese Weise erneuert sich unsere Haut ständig. Je nach dem, wie trocken die Kopfhaut ist, variiert auch die Anzahl der Schuppen.

Die Dermis

..hingegen besteht aus elastischen Kollagen enthaltenden Fasern. Das dadurch entstehende Netz verleiht unserer Haut Elastizität und eine gewisse Reißfestigkeit. In der Dermis sind Immunabwehrzellen, unsere Kopfhaarwurzeln, Nerven und Hautdrüsen, sowie Lymph- und Blutgefäße. Wird die Dermis geschwächt, z.B. durch einen unausgeglichenen Säurehaushalt, geht die Elastizität verloren und Haarwurzeln können schneller ausfallen.

Die Subkurtis

...verbindet die Haut mit dem darunter liegenden Gewebe und besteht hauptsächlich aus Binde- und Fettgewebe. In ihr befinden sich auch die wichtigen epidermalen Stammzellen.

Was Sonnenbrand auf der Kopfhaut anrichtet

Geheimratsecken-Männer

Mit unserer Kopfhaut verbinden wir zu Allererst unsere Kopfbehaarung. Aber natürlich übernimmt sich noch weitere wichtige Funktionen. Zum einem wird über sie in gewissem Maße die Körpertemperatur geregelt. Bei Babys beispielsweise ist das sehr wichtig, denn sehr viel mehr Möglichkeiten haben sie mangels Eigeninitiative nicht.

Der in der Subkurtis angesiedelte Fettspeicher dient auch der Wärmeisolation und liefert in geringem Umfang auch Energie. Diese reicht gerade dafür aus, die Kopfhaut ausreichend zu fetten und die Zellen, Haarwurzeln und glatte Muskelstrukturen in der Unterhaut mit Energie zu versorgen.

Die epidermalen Stammzellen bauen ständig neue Zellen, was hauptsächlich der Regeneration unserer Haut dient. übernimmt sich noch weitere wichtige Funktionen. Zum einem wird über sie in gewissem Maße die Körpertemperatur geregelt.

Bei Babys beispielsweise ist das sehr wichtig, denn sehr viel mehr Möglichkeiten haben sie mangels Eigeninitiative nicht.

Wenn unsere Kopfhaut zu sehr gereizt wird oder austrocknet, kann das große Auswirkungen auf unsere Kopfbehaarung haben. Gereizte oder allzu trockene Kopfhaut kann oft die Haarwurzeln nicht genügend mit Nährstoffen versorgen und besitzt nicht die nötige Elastizität, sie festzuhalten. Letztendlich kann es so zum Haarausfall im Sommer kommen.

Haarausfall durch Sonnenbrand

Bei einem Sonnenbrand werden die einzelnen Hautschichten bis auf die Unterhaut geschädigt. UVA - Strahlen dringen bis auf die Unterhaut und können, besonders bei sehr jungen Betroffenen, die epidermalen Stammzellen schädigen.

Bei einer Schädigung der epidermalen Stammzellen kann nicht mehr genügend Kollagen bereitgestellt werden. Dadurch wird die Zellproduktion gestört und darüber hinaus können oberflächliche Verbrennungen und die damit einhergehende Austrocknung dazu führen, dass der Säurehaushalt der Kopfhaut gestört ist.

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Und genau hier liegt das Problem: Wenn der Säurehaushalt der Kopfhaut nicht stimmt, kommt es häufig zu Haarausfall. Dieser kann nach einem Sonnenbrand auch recht drastisch ausfallen. Zwar wachsen ausgefallene Haare nach einer entsprechenden Regeneration und bei guter Pflege der Kopfhaut wieder nach, jedoch ist der Haarverlust an sich eine lästige Angelegenheit.

Nun gilt es, eine kurzfristige Lösung zu finden, mit der Du gut über den Sommer kommst.

Es gibt eine Möglichkeit, die mittlerweile von vielen Menschen mit natürlich schütterem oder dünnem Haar genutzt wird:

Damit die Kopfhaut nicht durchscheint und man ein sofortiges Ergebnis erreicht, tragen viele Betroffene Schütthaar auf die fertig gestylten Haare auf und fixieren das aus Baumwollfasern bestehende lose Pulver mit Hilfe von Haarspray. Die Haare sehen anschließend sofort dichter und voluminöser aus.

Die beste Lösung gegen Haarausfall im Sommer

Damit es gar nicht erst zum Sonnenbrand bedingten Haarausfall kommt, ist die beste Methode, seine Kopfhaut zu schützen. Wer sich viel und lange in der Sonne aufhält, trägt mangels schattiger Plätze im besten Falle eine Kopfbedeckung.

Das beugt bestens einem Sonnenbrand vor und gerade Personen mit gar keiner oder nur noch spärlicher Kopfbehaarung können Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor dienlich sein. Wer gern und viel Zeit an der frischen Luft verbringt, sollte darauf achten genügend schattige Plätze anzusteuern.

Wasser-Haarausfall-Sommer

Oft wird auch das Trinken vergessen, wobei der Flüssigkeitshaushalt im Körper eine wichtige Essenz für die Gesundheit der Zellen und deren Erneuerung darstellt.

Ein erwachsener Mensch sollte am Tag circa 2,0 l Wasser trinken. Während des Sommers oder auch bei sportlichen Aktivitäten steigt der Bedarf an zuzuführendem Wasser auf 2,5 bis 3,0 l pro Tag.

Wer also genug trinkt, sich ausreichend im Schatten aufhält und in regelmäßigen Abständen den Sonnenschutz auf der Haut erneuert, kann die Sommerzeit unbeschwert genießen. Und zwar ohne Angst haben zu müssen, dass die Haare in der heißen Zeit lichter werden.

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