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HAARAUSFALL DURCH STRESS

Stress ist eine überlebensnotwendige Reaktion auf Gefahrensituationen. Allerdings reagiert der Körper auch auf psychischen Druck und seelische Belastungen, was zu Haarausfall durch Stress führen kann.

Von Stress und seinen unangenehmen Auswirkungen ist häufig die Rede. Dabei differenzieren wir aber zu selten zwischen seinen verschiedenen Arten und Auslösern. „Stress“ hat sich zu einem Allerweltswort entwickelt. Dabei lohnt es sich, einmal dessen Definition unter die Lupe zu nehmen, um zu verstehen, was genau Stress ist und wie Haarausfall durch Stress entsteht. Denn mithilfe dieses Wissens können wir Stress leichter vermeiden – und ihn uns sogar zunutze machen.

Was ist Stress?

„Stress“ ist vom Lateinischen stringere (anspannen) abgeleitet. In der englischen Sprache heißt stress so viel wie Druck, Belastung und Anspannung, was die Wortbedeutung bereits recht genau trifft. Umstände, die zu einer Stressreaktion führen können, sind beispielsweise langwierige Konflikte im Privatleben oder am Arbeitsplatz, Geld- und Zeitmangel, Termindruck, Versagensängste, Mobbing, eine große Verantwortung, Reizüberflutung, Überforderung, Krankheiten und seelischer Schmerz… die Liste ist lang und die Schwelle, wann wir etwas als Belastung empfinden, individuell verschieden.

In akuten Stresssituationen schüttet der Körper Hormone aus, die die Funktion des Großhirns herabsetzen. Droht unmittelbare Gefahr, rücken Funktionen wie z.B. die Verdauung oder der Sexualtrieb in den Hintergrund, um die vorhandene Energie in unmittelbar überlebenswichtige Prozesse investieren zu können. Wenn man sich in einer Situation befindet, in der man entweder fliehen oder kämpfen muss, um am Leben zu bleiben, lässt der Körper einem keinen Freiraum, nebenbei über Integralrechnung nachzugrübeln. Stresshormone wie Adrenalin sorgen dafür, dass der Verstand zurückgestellt wird. Dafür steigt der Blutdruck, Zucker wird ausgeschüttet und die Muskeln spannen sich an.

Stress kann etwas Gutes sein

Kurzzeitig kann Stress die Leistungsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten steigern. Wer beispielsweise unter Termindruck steht, erbringt möglicherweise in kurzer Zeit bemerkenswerte Leistungen, die ohne den Faktor Zeitdruck nie zustande gekommen wären. Über einen begrenzten Zeitraum kann man Stress daher als Motivation nutzen. Danach entspannen Körper und Psyche sich wieder, die Stresshormone werden abgebaut und der Organismus kann sich erholen. Wie lange er dafür braucht, hängt von der Intensität der vorangegangenen Belastung ab.

Ist die psychische und/oder körperliche Belastung aber ein langanhaltender Zustand, findet keine Regeneration statt. Die Kraftreserven erschöpfen sich, es fällt schwerer, sich zu konzentrieren und das Leistungsniveau sinkt wieder deutlich.

Lieben, was man tut

Wenn wir uns durch etwas verausgaben, das uns ehrlich Freude bereitet, spricht man von positivem Stress. Der Tesla-Chef Elon Musk beispielsweise soll Berichten seiner Mitarbeiter zufolge gelegentlich ein paar Stunden unter seinem Schreibtisch schlafen, wenn er eine Pause von der Arbeit braucht, um danach sofort weiterzumachen. Dass sein Durchhaltevermögen und seine Kreativität dennoch ungemindert bleiben, lässt vermuten, dass er von seiner Arbeit überzeugt ist und sie gern tut. Wenn Arbeit gleichzeitig unserem Bedürfnis nach Sinn und Erfüllung entspricht, ermüden wir nicht so schnell und benötigen unterm Strich weniger Erholung.

Wenn wir unsere Zeit mit etwas verbringen, dessen Nutzen wir nicht erkennen und wofür wir keine Begeisterung empfinden, nehmen wir unsere Tätigkeit eher als Belastung wahr. Dementsprechend sind wir trotz höherem Energieaufwand weniger leistungsfähig und schneller ausgepowert. Negativer Stress hemmt unsere Kreativität, dämpft das seelische Wohlbefinden, und fördert dagegen Antriebslosigkeit und Erschöpfung. Für den Körper stellt Stress im Allgemeinen eine Belastung dar. Darum ist es wichtig, sich zwischen den Phasen der Anspannung Zeit für Entspannung zu nehmen.

Darum entsteht Haarausfall durch Stress

Früher oder später kommt es zu Haarausfall durch Stress. Die Durchblutung der Kopfhaut zählt zu den Prozessen, die der Körper als nicht unmittelbar überlebenswichtig erachtet. Wenn die Haarwurzeln über den Blutkreislauf nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden, wird das Haar zunächst stumpf und brüchig, es wächst langsamer und fällt schließlich ganz aus. Wenn Haarausfall durch Eisenmangel entsteht, kommt Stress als mögliche Ursache infrage. Studien konnten belegen, dass Stresshormone Einfluss auf den Haarzyklus nehmen, indem sie die Wachstumsphase (Anagenphase) verkürzen.

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Haarausfall durch Stress wird auch dadurch hervorgerufen, dass durch die permanente Anspannung freie Radikale entstehen. Das sind sehr reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen. Der Körper nutzt sie, um schädliche Bakterien und Viren zu neutralisieren. Wenn aber zu viele freie Radikale gebildet werden, zum Beispiel durch anhaltenden Stress oder Rauchen, können sie unsere Zellen schädigen. Sie beeinträchtigen den natürlichen Stoffwechsel unserer Zellen durch oxidative Prozesse, darum spricht man von oxidativem Stress.

Wenn das Gleichgewicht zwischen oxidativen und antioxidativen Prozessen außer Balance geraten ist, beschleunigt das den Alterungsprozess: Die Haut wird schneller faltig, die Haare stumpf und dünn. Haarausfall zählt zu den unmittelbaren Folgen. Langfristig senkt oxidativer Stress sogar die Lebenserwartung und erhöht dafür das Risiko für viele Krankheiten, unter anderem Rheuma und Krebs.

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Wie kann man Haarausfall durch Stress vorbeugen?

Natürlich kann man lichter werdendes Haar schnell mit Streuhaar kaschieren. Um Haarausfall durch Stress aber ganz zu vermeiden, reicht es nicht, nur die Symptome zu vertuschen. Spätestens, wenn Stress sich körperlich bemerkbar macht, ist es notwendig, umzudenken.

Wenn Stress sich nachweislich derart negativ auf die Gesundheit auswirkt, müssen wir uns zurecht fragen, wieso er als Risikofaktor so wenig erstgenommen wird. Nicht wenige definieren sogar durch Stress (unbewusst) ihre Leistung: “Je mehr Kraft es mich kostet, desto mehr habe ich geleistet.” Eine ungesunde und obendrein vollkommen irrationale Einstellung.

Stress ist erst mental, dann körperlich - Entspannung auch!

Lösen wir uns von der Vorstellung, Arbeit gehe immer mit Druck und Anspannung einher. Wenn wir entspannt und mit Freude bei der Sache sind, arbeitet unser Verstand effizienter, wir erreichen mehr, ohne uns anstrengen zu müssen und benötigen keine langen Erholungsphasen.

Man kann damit beginnen, bewusst Zeiträume festzulegen, in denen man nicht erreichbar ist – weder per Mail noch per Telefon oder anderweitig. Auch hilft es, sich Entspannungsrituale zu schaffen, denen man konsequent treu bleibt. Beispiel: Jeden Sonntagnachmittag ohne das Smartphone in der Tasche spazieren gehen.

Ängste verursachen enorme seelische Belastungen. Gleiches gilt für Konflikte mit Menschen, mit denen man regelmäßig in Kontakt kommt, wie etwa Arbeitskollegen, Nachbarn oder Familienmitglieder. Es kann hilfreich sein, seine Situation einmal aus der Sicht eines unbeteiligten Beobachters zu analysieren:

Sind (bewusste oder unbewusste) Ängste Triebkraft meiner Handlungen? Wenn ja, wie realistisch sind diese und wäre es meiner Lebensqualität zuträglich, wenn ich sie loslassen würde? Kann ich zu Person X, wenn schon kein harmonisches, so doch wenigstens ein neutrales Verhältnis herstellen? Wie verändert es meine Situation, wenn ich mich über dies oder jenes ab sofort nicht mehr ärgere bzw. sorge?

Haarausfall durch Stress vermeiden & richtig entspannen!

Es nützt wenig, sich nach Monaten dauerhaften Drucks einige Wochen Urlaub zu nehmen und dies dann als Entspannung zu deklarieren. In diesem Fall geschehen voraussichtlich zwei Dinge: Man fühlt sich ruhelos und weiß nichts mit sich anzufangen. Und schafft man es, zur Ruhe zu kommen, wird man krank. Der Körper nutzt die Auszeit, um Entzündungen, Infektionen usw. zu heilen, die im Stress unbemerkt geblieben oder verschleppt worden sind. Da Stresshormone die Heilung verlangsamen, kann das Immunsystem erst dann richtig arbeiten, wenn das Stresslevel niedrig ist. Darum kommt es häufig vor, dass wir „ausgerechnet“ im Urlaub kränkeln.

Kurze Stress-Phasen bleiben ungefährlich, wenn man es schafft, Entspannung in den Alltag zu integrieren. Auch hier helfen die bereits erwähnten Rituale. Wer beispielsweise aus seiner Hauptmahlzeit ein tägliches Ritual macht, indem er sich bewusst auf das Essen konzentriert, es langsam verzehrt und genießt, wird sich automatisch gesünder ernähren. So vermeidet man nebenbei Haarausfall durch Stress und Mangelerscheinungen.

Einige nutzen Sport, um einen Ausgleich zwischen körperlicher und geistiger Beanspruchung zu schaffen. Manche schwören auf Meditation und Achtsamkeitsübungen. Manchmal reicht schon ein ausgiebiges, heißes Schaumbad. Wie man zu einem Zustand innerlicher Entspannung gelangt, bleibt letztendlich jedem selbst überlassen. Das Ergebnis ist entscheidend.

Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeingültige Informationen. Er dient nicht zur Selbstdiagnose und ersetzt auch keinen Arztbesuch!

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