• KOSTENLOSE LIEFERUNG AB 40€ WARENWERT!​
siegelbanner2
  • Hast Du Fragen? +49 2247-9684266
Menü
  • KOSTENLOSE LIEFERUNG AB 40€ WARENWERT!​
Menü

HAARAUSFALL NACH DER SCHWANGERSCHAFT

Die meisten Frauen sind während der Schwangerschaft mit einem ebenmäßigen Teint und vollem Haar gesegnet. Aber ist das Baby erst auf der Welt, kann sich Haarausfall nach der Schwangerschaft (postpartale Alopezie) bemerkbar machen. Dabei handelt es sich um diffusen Haarverlust, der das gesamte Haupthaar erfasst, es insgesamt lichtet und den Eindruck von Geheimratsecken bei Frauen entstehen lassen kann. Wie es zu Haarausfall nach der Schwangerschaft kommt und was Betroffene dagegen unternehmen können, klärt folgender Artikel.

Haarausfall nach der Schwangerschaft durch Hormonschwankungen

Wie auch der Baby Blues wird Haarausfall nach der Schwangerschaft im Wesentlichen durch Hormone verursacht, tritt aber viel später ein. Erst zwei bis drei Monate nach der Entbindung beginnt das Haar, spürbar dünner zu werden.

Hauptauslöser hierfür ist die starke Schwankung des weiblichen Sexualhormons Östrogen. Während der Schwangerschaft ist der Östrogen-Spiegel erhöht, in den letzten zwei Wochen vor der Entbindung ist er am höchsten. Nach der Geburt fällt die Konzentration von Östrogenen im Blut plötzlich ab und pegelt sich innerhalb einiger Wochen wieder beim Normalzustand ein. Da Östrogen eine positive Wirkung auf das Haarwachstum hat, stellen Schwangere mit steigendem Östrogenspiegel fest, dass ihr Haar dichter, voller und gesünder wirkt als vor der Schwangerschaft. Genauer gesagt verlängern Östrogene die Wachstumsphase (Anagenphase) der Haare. Durch den Hormonabfall nach der Geburt treten viele Haarwurzeln gleichzeitig in die Ruhephase (Telogenphase) ein: Sie hören auf, zu wachsen und fallen ca. 3 Monate später aus. Dies nehmen junge Mütter als verstärkten Haarausfall nach der Schwangerschaft wahr. 

Das lösen Östrogene während der Schwangerschaft aus

Wenn ein befruchtetes Ei sich in der Gebärmutterschleimhaut einnistet, schüttet der Körper humanes Choriongonadotropin (hCG) aus. Dieses Hormon verhindert, dass weitere Eier zur Befruchtung bereitgestellt werden und kurbelt gleichzeitig die Bildung von Östrogen und Gestagenen an. Eine erhöhte Konzentration von hCG innerhalb der ersten Schwangerschaftswochen ist im Urin nachweisbar. Darum verwenden Schwangerschaftstests hCG als Indikator. Wahrscheinlich ist es dem Hormon hCG geschuldet, dass eine Schwangerschaft in den ersten Wochen Morgenübelkeit mit sich bringt.

Die Produktion von Östriol und Östron steigt signifikant an. Die Östrogene begünstigen das Wachstum und die Durchblutung der Plazenta. Ab der 9. Schwangerschaftswoche können die Nebennieren des Embryos bereits Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEAS) herstellen, das innerhalb der Plazenta wiederum zur Bildung von Östrogenen benötigt wird. Bei pränatalen Untersuchungen misst man daher unter Anderem der Östrogen-Spiegel. Ist er zu niedrig, kann das im schlimmsten Fall auf Fehlbildungen des Fötus hinweisen.

Östrogene beeinflussen das Haar

Östrogen ist ein natürlicher Haarwuchs-Booster. Weil während der Schwangerschaft jede Menge davon vorhanden ist, kommen auch die Haarfollikel großflächig damit in Kontakt. Nach der Geburt sinkt der Östrogenspiegel wieder auf sein ursprüngliches Niveau zurück, plötzlich herrscht anstatt des vorherigen Überschusses Östrogenmangel und das Haar wird vergleichsweise stumpf und dünn. Zudem stellt sich Haarausfall nach der Schwangerschaft ein. Dieser Zustand bessert sich normalerweise von allein. Spätestens ein Jahr nach der Geburt des Kindes sollte die Haarfülle wiederhergestellt sein. Schließlich wächst das Haar, nachdem es ausgefallen ist, von selbst wieder nach. Bis dahin ist Streuhaar der Retter in der Not.

schwangere-mama-mutter-badewanne-bulmen-gluecklich-baden

Sollte der Haarausfall nach der Schwangerschaft länger als sechs Monate anhalten oder mit weiteren körperlichen Beschwerden einhergehen, ist ein Arztbesuch dringend anzuraten!

mama-tochter-baby-rosa-haarausfall-nach-der-schwangerschaft

Haarausfall nach der Schwangerschaft durch Stress

Die Geburt selbst stellt für den Körper natürlich bereits einen Ausnahmezustand dar und ist mit viel Anstrengung und einer gewissen psychischen Belastung verbunden. Für ein Neugeborenes zu sorgen, ist wiederum eine Herausforderung und lässt der Mutter wenig Raum, sich zu erholen. Während der ersten Wochen nach der Entbindung haben Frauen häufig noch mit körperlichen Folgeerscheinungen zu kämpfen: Schweißausbrüche, Ausfluss, Stimmungsschwankungen, Brustspannen, Inkontinenz… Haarausfall bedeutet für Frauen an und für sich bereits eine Belastung, wird durch Stress und seelischen Druck aber noch begünstigt.

Der bzw. die LebensgefährtIn, Freunde und Angehörigen können der jungen Mutter über diese Nervenprobe hinweghelfen, indem sie ihr mehr als sonst das Gefühl geben, geborgen und geliebt zu sein. Es ist gut, sie durch Rat und Tag bei der Pflege ihres Kindes zu unterstützen und sicher ist auch der Wunsch, das neugeborene Familienmitglied kennenzulernen, verständlich. Allerdings sollte das Bedürfnis nach Freiraum respektiert werden, denn für die Mutter ist es pure Erholung, auch einmal allein zu sein und mit dem Baby im Arm zu entspannen. Das ist nicht nur essenziell für die Mutter-Kind-Beziehung, Entspannung senkt auch das Stresslevel und hilft der Haarwurzel, sich zu regenerieren.

Falls der sogenannte Baby Blues bei einer Frau nach der Geburt anhält, kann eine psychologische Betreuung hilfreich sein. Depressionen in oder nach der Schwangerschaft sollten in jedem Fall ernstgenommen und behandelt werden!

Haarausfall nach der Schwangerschaft durch Eisenmangel

Frauen sind während ihrer Periode oder nach einer Schwangerschaft anfällig für Eisenmangel. Das Fehlen des Spurenelements Eisen im Körper begünstigt Haarausfall. Weitere Symptome sind Antriebslosigkeit, Müdigkeit, bleiche Haut und eingerissene Mundwinkel (auch ein Indikator für Zinkmangel). Durch die richtige Ernährung und ggf. Nahrungsergänzungsmittel lassen Mangelerscheinungen sich problemlos wieder ausgleichen. Eisenhaltige Lebensmittel sind zum Beispiel Brokkoli, Pfifferlinge, Rote Beete, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Spinat, Mangold, Grünkohl, Schwarzwurzel, Haferflocken, Kichererbsen, Linsen, Blutwurst, Innereien, Wildbret. Eisensaft aus der Apotheke, auch „Kräuterblut“ genannt, ist eine für Vegetarier gut geeignete Eisenquelle.

Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeingültige Informationen. Er dient nicht zur Selbstdiagnose und ersetzt auch keinen Arztbesuch!

Scroll to Top
farbservice imperio

DU BIST NICHT SICHER BEI DER FARBWAHL?

KOSTENLOSE FARBPROBE!

Wir schicken Dir bis zu 3 Kostenlose Farbproben ZU & Du kannst In RUHE TESTEN!

*solange der Vorrat reicht